Letzte Woche ging es mit dem Fahrrad nach Kurdenburg.
Am Dorfrand ist ein kleiner jüdischer Friedhof. Es gibt heute keine jüdischen Grabsteine mehr, sondern nur einen Gedenkstein aus den 60er Jahren:
Der Gedenkstein erinnert an die Grabstätten der Familie Wolf – Übersetzung
Der Friedhof wird heute von der Gemeinde Hünxe betreut. Bei der Kartierung kam es zu einem schönen Gespräch mit einem Gemeindemitarbeiter, der in der Nähe wohnt.
Das Team verteilte sich auf dem Gelände. Bäume, Sträucher, Blumen, Gräser, Pilze, Moose und Flechten wurden fotografiert.
Ab an die Hecke! Dieser Liguster blüht noch ungewöhnlich spät im Jahr
Die FloraIncognita App unterstützt bei der Bestimmung und schlägt mindestens eine Art vor. Wie viele der Pflanzen zu sehen sind und ob sie auf dem ganzen Friedhof vorkommen oder nur auf einer Grabstätte wird manuell eingetragen. Das Fundergebnis wird automatisch an das Projekt übertragen.
Zweizahn Blüten werden von Bienen gerne besuchtKlasse! Die Friedhofsgärtnerei hat mehrere Blühwiesen auf dem Gelände ermöglicht
In der App kann das Ergebnis dann räumlich angeschaut werden:
Beispiel einer Fundkarte
Weitere Bilder
klick für Diaschau
Im kommenden Jahr, voraussichtlich im April oder Mai, wird es erneut eine gemeinsame Aktion vor Ort geben. Du kannst natürlich auch vorher schon tätig werden. Die Anleitung findest Du im Beitrag:
Höret, höret! Der Träger hat mich heute nach Wesel mitgenommen. Mit wohl riechendem Lavendel und Fenchel zum Einpackeln im Gepäck. Der Adventskalender wird wohl diese Woche weiter gebaut.
Auf dem Weg zur Bretzelbude habe ich durch die Heide latschen lassen. Die nennt sich hier Aaper Vennekes und sind Teil der Drevenacker Dünen. Leider kein Meer weit und breit, weil das Binnendünen sind.
Der Träger war wieder so mit seiner Blumenapp beschäftigt, dass er mich fast auf dem Zaunpfahl vergessen hat.
Höret, höret. Neulich hat mich der Träger zu einem Besuch im Hochmoor mitgenommen.
Es ging zu einer geführten Wandertour ins Todtenbruch bei Raffelsbrand (Gemeinde Hürtgenwald). Hier findest Du den nord-östlichsten Ausläufer der Hochmoorregion Hohes Venn.
Es gibt einen gut gepflegten Bohlenweg, damit Du das Moor nicht störst und keine nassen Füße bekommst.
Durch die Dürre der letzten Jahre waren viele Bereiche des Moores sehr trocken, da breitet sich Adlerfarn wieder aus.
Typische Moorpflanzen hat der Träger mit der @FloraIncognita_DE App bestimmt. Darunter Torfmoose (die bilden das Moor), Moorbirken, Heidelbeeren und Heidekraut.
Das Palsenmoor ist vor einigen Jahren von der Biologischen Station gerettet worden.
Das geheimnisvolle Todtenbruch lädt zu einer besonderen Entdeckungstour ein. Gemeinsam begeben wir uns auf eine spannende, etwa 2 km lange Wanderung über den kürzlich wiedereröffneten Lehrpfad.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Moores, ein Lebensraum voller Gegensätze: düster und geheimnisvoll und zugleich von unschätzbarem Wert für den Klima und Naturschutz. Erfahren Sie, warum Moore als effektive CO₂ Speicher gelten, welche seltenen Tier und Pflanzenarten hier zuhause sind und welche Rolle sie im Kampf gegen den Klimawandel spielen.
Begleitet von fachkundiger Führung entdecken Sie die Besonderheiten dieses einzigartigen Ökosystems, hören spannende Geschichten und lernen, das Moor mit neuen Augen zu sehen.
Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Strecke ist leicht begehbar und eignet sich für naturinteressierte Teilnehmende jeden Alters.
Bei einer Einkaufstour ist mir die Fuchsrote Borstenhirse (Setaria pumila) an einem Maisfeld hinter Wesel aufgefallen. Der leicht nussige Geschmack hat überzeugt, es trockenen jetzt einge Ähren für eine Testaussaat im Garten.
Im Garten wächst im Augenblick nur Hühnerhirse, die ist für unser Federvieh genau richtig.