Schotterschreck

Spaß an bunter Natur

Kategorie: Schreck des Monats

  • Leimkraut – Schreck des Monats

    Leimkraut – Schreck des Monats

    Silene vulgaris

    Unser Schreck des Monats ist eine wunderbare Nelkenart, das findet auch Wibke Ladwig:

    Was Schönes: Ich freue mich immer sehr, wenn ich draußen Pflanzen treffe, die ich auch in Bad Kleingarten angesiedelt habe. Zum einen, weil viele ökologisch wertvolle heimische Pflanzen in freier Wildbahn selten geworden sind. Zum anderen, weil es dem Gefühl gleicht, unvermutet sehr geschätzten Freunden auf der Straße zu begegnen.

    Hier: das hübsche Taubenkropf-Leimkraut. Silene vulgaris. Wollt ihr Schmetterlinge im Garten, ist das eine tolle Pflanze für ihre Raupen. 🐛🦋

    Leimkraut im Kleingarten Leimkraut auf einer Eifelwiese
    2026-09-22, 5:05 11 Boosts 52 Favoriten

    Die Samen dieser Warmkeimerin sollten von März bis Juli auf den Boden.

    Taubenkropf-Leimkraut ist ein echter Schotterschreck. Die Staude hat eine Pfahlwurzel, was sie recht trockenbeständig macht.

    Im Vordergrund stehen mehrere filigrane Leimkraut Pflanzen mit aufgeblasenen, hellen Blütenkelchen und schmalen grünen Stängeln. Die Blätter sind länglich und teilweise rötlich gefärbt. Im Hintergrund liegen zahlreiche graue, unregelmäßig geformte Steine, dazwischen wächst trockenes Gras.
    Leimkraut auf einer Schotterfläche

    Einmal da vermehrt sich das Leimkraut über Samen oder Ausläufer. Die Blühzeit ist lang, von Mai bis in den frühen Oktober finden Insekten hier Nektar und Pollen.

    Gut ein dutzend Schmetterlingsarten finden auf solchen Nelken prima Raupenfutter.

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    Taubenkropf-Leimkraut – Wikipedia

    Gemeines Leimkraut, Insektenparadies und Raupenfutterpfanze – NaturaDB

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  • Wegwarte – Schreck des Monats

    Wegwarte – Schreck des Monats

    Cichorium intybus

    Du kannst mich im Juni mähen und ich komme zurück! Mein Name ist Programm, ich warte am Rand von Wegen auf Insekten.

    Mein Nektar ist am Tag für vier bis acht Stunden zugänglich, also komme rechtzeit vorbei.

    Viele Teile von mir kannst Du essen. Und in Belgien wurden meine Kinder mit dem Namen Chicorée als Kaffeeersatz und Gemüse berühmt.

    Ich habe eine lange Pfahlwurzel und besiedle gerne trockene bis halbtockene Flächen.

    Wenn es gute Bedingungen gibt werde ich über 200 cm hoch. Oft knicke ich dann bei Wind ein, eine Stütze von Dir wäre fein.

    Für Insekten habe ich was zu bieten: von Mitte Juni bis Oktober gibt es reichlich Nektar.

    Daten

    Ausaat: März- April; September – Oktober

    Lichtkeimer, Warmkeimer, sonniger Standort, bevorzugt frische bis trockene, nähstoffreiche Böden, blaue Blüte, Insektenmagnet, mehrjährige Staude, essbar

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  • Natternkopf

    Natternkopf

    Echium vulgare

    Hallo zusammen, ich bin ein Natternkopf, der Schreck des Monats.

    Manche nennen mich gemein ,gewöhnlich, blauer Heinrich oder Eisenhart.

    Dürre im Sommer? Kein Problem! Ich mag trockene bis halbtockene Ecken, auf versiegelten Flächen und in Steingärten kann ich die erste Besiedelung vornehmen.

    Wenn es gute Bedingungen gibt werde ich bis zu 150 cm hoch. Ich habe eine schöne lange Pfahlwurzel, wenn ich also im Juni gemäht werde komme trotzig zurück und blühe bis Oktober.

    Im Vordergrund wächst eine Natternkopfpflanze mit kleinen, blauen Blüten zwischen Pflastersteinen und Asphalt. Die Umgebung zeigt trockenes Gras und weitere Kräuter. Im Hintergrund ist ein Teil eines Autoreifens und der Fahrzeugkarosserie sichtbar.
    Natternkopf auf einer kommunalen Fläche, August 2026. Die Fläche wurde im Juni von der Gemeinde gemäht kurz gemäht.

    Meine Samen sind so groß wie ein Sandkorn. Wenn Du mich in Schotterschreckmischungen packen möchtest bin ich bissig wie eine Schlange!

    Zieh Dir also Handschuhe an, nimm z.B. ein Tablett und klopfe vorsichtig auf meine Stängel. Dann fallen viele reife Samen runter. Ein paar nimmst Du mit und viele andere werden meine Kinder in meiner Nähe. Deal?

    Links ist eine Nahaufnahme eines braunen Käfers, vermutlich eine Lederwanze (Coreus marginatus) auf einer weißen Oberfläche zu sehen, umgeben von zahlreichen kleinen, dunklen Samen des Natternkopfes. Rechts befindet sich eine Person mit hellen Shorts und schwarzen Handschuhen, die sich in knieender Haltung zwischen grünen, filigranen Natternkopfpflanzen befindet und ein weiße Tablett hält.
    „Ernte“ von Natternkopfsamen. Handschuhe werden empfohlen.

    Für Insekten habe ich was zu bieten: reichlich Nektar zieht Bienen, Hummeln und Schmetterlinge nahezu magisch an.

    Drei Nahaufnahmen zeigen verschiedene Insekten auf blauen Natternkopfblüten. Links sitzt ein schwarz-weiß gemusterte Biene mit auffälligen Flügeln an einer Blüte, vermutlich aus der Gattung Ceratina. In der Mitte ist ein weißer Schmetterling, vermutlich ein Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae), mit ausgebreiteten Flügeln zu sehen, der auf einer Blüte landet. Rechts befindet sich eine pelzige Hummel (vermutlich aus der Gattung Bombus) mit gelblich-weißer Behaarung auf einer weiteren Blüte. Die Blüten haben eine röhrenförmige Form und sind von feinen Härchen umgeben.
    Insektenparadies Natternkopf. Links: vermutlich eine Keulhornbiene (Ceratina). Mitte: ein kleiner Kohlweißling (Pieris rapae). Rechts:Hummel (vermutlich aus der Gattung Bombus)

    Daten

    Ausaat: Februar – März; September – November

    Lichtkeimer, sonniger Standort, bevorzugt trockenen, nähstoffarmen steinig, sandig bis lehmigen Boden, blaue Blüte, Insektenmagnet

    Neugierig auf mehr?

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