Schotterschreck

Spaß an bunter Natur

Pflanzen bestimmen

Mehrere Bücher mit farbigen Umschlägen liegen auf einem runden Stein im Freien, umgeben von Herbstlaub und grünen Pflanzen. Die Buchcover zeigen florale Motive, Illustrationen von Blumen und Pflanzen sowie botanische Themen. Die Szene wird von Sonnenlicht beleuchtet, das Schatten auf die Bücher und den Stein wirft. Ein Telefon liegt mit der geöffneten FloraIncognita APP inmitten des Bücherstapels. Links oben auf der Steinplatte steht eine kleine, kunstvoll gestaltete Figur. auf einer mit Moos und Flechten bewachsenen Steinmauer. Der Körper besteht aus Steinen, Moos und Pflanzenmaterial. Das Wesen hat große, auffällige Augen. Um den Kopf herum sind kleine weiße Blumen angebracht.

Bist Du auch mit Bildbänden wie „Was blüht denn da?“ und Bestimmungsliteratur wie „Flora von Deutschland“ oder „Moosflora“ groß geworden? Damals, also Ende der 80er Jahre, gab es noch keine Westentaschencomputer.

Moderne Zeiten: Heute brauchst Du keine Bücher mehr mit schleppen. Es gibt z.B. die FloraIncognita App für Dein Telefon, mit denen Du recht treffsicher bestimmen kannst, was vor Dir wächst:

Viele Schulen nutzen diese App bereits für Feldexkursionen im Biologieuntericht.

Außerdem kannst Du mit der App an CitizenScience („Wissenschaft für alle“) Projekten teilnehmen. Team Schotterschreck macht u.a. bei GartenDiv, Kautschau und Friedhof mit.

Mehr zur App:

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Literatur (Auswahl)

Mäder, P., Boho, D., Rzanny, M., Seeland, M., Wittich, H. C., Deggelmann, A., & Wäldchen, J. (2021). The flora incognita app–interactive plant species identification. Methods in Ecology and Evolution.

Margot Spohn und Marianne Golte-Bechtle: Was blüht denn da? Die Enzyklopädie. 60. Auflage, Kosmos, Stuttgart 2021

Jan P Frahm, Wolfgang Frey, J. Döring: Moosflora, 2. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1987

Fediverse reactions

Kommentare

9 Kommentare zu „Pflanzen bestimmen“

  1. Avatar von Ulrike Becker :nonazis: 🏳️‍🌈 🇩🇪🇪🇺

    @blog @FloraIncognita_DE @christianschwaegerl "Was blüht denn da?" Hat mich auch eine lange Zeit begleitet.
    Wurde aber durch "FloraIncognita" ersetzt.

    1. Avatar von Magnus von Braunstein

      @moesch

      Was haben wir damals alles an Bestimmungsschlüsseln und Büchern mit auf Exkursionen geschleppt. Moosflora, Was blüht denn da und Flora waren fast immer dabei.

      Und heute ist alles auf dem Telefon.

      Für Moose und vor allem Flechten nehme ich mittlerweile eine ordentliche Kamera, das schafft das alte Samsung nicht mehr.

      1. Avatar von Ulrike Becker :nonazis: 🏳️‍🌈 🇩🇪🇪🇺

        @alchemikus In meiner Jugend hatte ich ein einfaches Herbarium geführt. Die Bestimmung der Pflanzen machte ich meist zuhause, Bücher nahm ich nicht mit auf Tour.

  2. Avatar von Jürgen

    @blog @FloraIncognita_DE @christianschwaegerl ich finde Florainkognita einfach genial sehe aber das Problem das der Taschenrechner auch gemacht hat die Grundlagen gehen verloren.

    1. Avatar von Jürgen

      @blog @FloraIncognita_DE @christianschwaegerl Man fragt halt das Handy macht sich aber keine Gedanken was das denn sein kann im vorraus so geht Wissen verloren in der Masse das ist schlecht. Besser wäre es wenn die apps vorher die Nutzer fragen was sie denn denken was das ist. Als ich in den 80erm meine Ausbildung gemacht habe gabs so was noch nicht aber ich hätte niemals die Botanik gelernt hätte ich nicht selbst denken müssen

      1. Avatar von Christian Schwägerl
        1. Avatar von Frank Flowerpicker
          Frank Flowerpicker

          Guten Morgen,

          danke für die Rückmeldung. Ohne die @FloraIncognita_DE hätte ich nach 30 Jahren Abstinenz mit der Botanik sicher nicht wieder angefangen. Bin halt nach der Schule erst einmal in eine andere Richtung gewandert.

          Da hat mich vielleicht das Spielerische („Gamification“) und die Westentaschenverfügbarkeit gepackt. Heute mache ich wieder bei CitizenScience Projekten mit und kartiere leidenschaftlich gerne. In eine Stunde nach Feierabend bekomme ich da ganz schön was geschafft. Wohl wissend, dass ich mich nicht zu 100% auf das Ergebnis aus der App verlassen kann. Bei den Flechten z.B. versagt mitunter die Bildgebung meines Telefons, da habe ich technisch jetzt mit einer Kamera aufgerüstet. Im kommenden Frühjahr geht es da wieder an verschiedene Friedhofsmauern für Detailabgleiche.

          Die Kinder werde ich heute Abend mal interviewen.

          @christianschwaegerl @Biofrucht @blog

          1. Avatar von Christian Schwägerl

            @blog @FloraIncognita_DE @Biofrucht Ich bin mit Schmeil-Fitschen und Rothmaler groß geworden, aber schätze die App im Alltag schon sehr und finde die botanische Demokratisierung super. Was ich aber für die Weiterentwicklung der App gut und wichtig finde, wäre ein Lern-Modus, in dem einen Taxonomie, Schlüsselmerkmale von Familien und Gattungen und die Besonderheiten der jeweiligen Art didaktisch gut vermittelt werden, sodass bei Interesse aus anekdotischem Wissen systematisches werden kann.

  3. Avatar von Jürgen

    Man fragt halt das Handy macht sich aber keine Gedanken was das denn sein kann im vorraus so geht Wissen verloren in der Masse das ist schlecht. Besser wäre es wenn die apps vorher die Nutzer fragen was sie denn denken was das ist. Als ich in den 80erm meine Ausbildung gemacht habe gabs so was noch nicht aber ich hätte niemals die Botanik gelernt hätte ich nicht selbst denken müssen

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